Nach zwei Spielen in der noch jungen Drittligasaison steht für den SV Meppen nun das Viertelfinale im NFV-Pokal an. Am Samstag trifft die Mannschaft von Cheftrainer Lucas Beniermann um 14 Uhr in der Hänsch-Arena auf den HSC Hannover.
Als Meister der Regionalliga Nord der vergangenen Saison geht der SVM als Favorit in die Partie. Nach dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen die SG Sonnenhof Großaspach gehen die Meppener zudem mit viel Selbstvertrauen in die Aufgabe. Gleichzeitig will der SVM seine Heimstärke erneut unter Beweis stellen. Mit einem Sieg würde der SV Meppen bereits ins Halbfinale des Pokalwettbewerbs einziehen. Bis zur Qualifikation für den DFB-Pokal ist es also kein allzu weiter Weg. Entsprechend groß ist die Motivation bei den Jungs, die in der kommenden Spielzeit unbedingt der großen DFB-Pokalbühne dabei sein wollen.
„Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe im Pokalwettbewerb. Für uns ist es natürlich etwas Besonderes vor unseren eigenen Fans in der Hänsch-Arena spielen zu dürfen. Das gibt uns nochmal einen zusätzlichen Push", erklärt Beniermann. "Wir sind uns der Bedeutung des Wettbewerbs bewusst und wollen alles geben, um in der kommenden Saison im DFB-Pokal zu spielen. Der Weg dorthin kann relativ kurz sein. Schließlich haben wir im NFV-Pokal im besten Fall nur drei Spiele vor der Brust. Wir wissen, was mit dem HSC auf uns zukommt. Wir haben aber nichts zu verschenken.“
In der vergangenen Saison standen sich die beiden Teams noch in der Liga gegenüber. Der HSC Hannover hatte mit 0:6 und 0:5 zweimal deutlich das Nachsehen. Doch diesmal könnte die Partie kein Selbstläufer werden. Aktuell beweist die Mannschaft von Trainer Timo Struckmeier nämlich, was in ihr steckt. Nach vier Spielen in der Regionalliga Nord steht die Truppe aus der Landeshauptstadt mit sieben Punkten auf dem sechsten Tabellenrang. Aus den letzten beiden Begegnungen (3:0 gegen Atlas Delmenhorst und 1:0 beim Bremer SV) ging Hannover als Sieger hervor. Als besonders torgefährlich hat sich bisher Finn Hoffman erwiesen, der bereits dreimal getroffen hat.
Beim SV Meppen sind bis auf Kapitän Jonas Fedl alle Spieler einsatzbereit.
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